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23Dez

Grüne für zweiten Aufzug am Bahnhof Hiltrup: Entscheidung 2014 – Fragen an Lewe

Die Präsentation der DB AG in der Bezirksvertretung Hiltrup hatte einige offene Fragen aufgeworfen. Die Grünen haben nun an Oberbürgermeister Lewe einen Fragenkatalog geschickt.
„Wir wollen die Situation an der Verkehrsstation Bahnhof Hiltrup für die Reisenden, im Besonderen für Menschen mit Behinderungen,  Mobilitätseinschränkungen und Handicaps verbessern. Hierzu wollen wir die Bedingungen für den Einbau eines zweiten Aufzugs klären“, so die Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink und BV-Sprecher Carsten Peters.
Als Grund für den bislang nicht geplanten Einbau des zweiten Aufzugs wurden in erster Linie Kostengründe genannt, da die Kosten für den Einbau mit rund 600.000 Euro beziffert wurden.
Zugleich teilte der Bahn-Vertreter in der Sitzung wie auch der Konzernbevollmächtigte für das Land NRW auf Anfrage von Klein-Schmeink mit, dass die „Kommune einen zusätzlichen Aufzug in Eigenregie und auf eigene Kosten erstellen könne, die DB würde die dafür benötigten bahneigenen Flächen unentgeltlich zur Verfügung stellen.“
Die Grünen wollen nun wissen, ob es in dieser Frage eine abgestimmte Position innerhalb der Verwaltung gibt. Zudem soll geprüft werden, ob der Einbau auch kostengünstiger bewerkstelligt werden kann – so  wurde z.B. beim VCD-Verkehrsforum am 3.12.13 die Summe von 400.000 Euro genannt. Zudem möchten die Grünen wissen, wie die Verwaltung die bisherigen Umbauplanungen unter Gesichtspunkten der grundsätzlichen Barrierefreiheit öffentlicher Gebäude und Anlagen bewertet und für den künftigen Fortgang der Planungen die Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen (KIB)  und die anderen Ratsgremien beteiligen.
19Dez

Verbleib in der eigenen Wohnung für ältere wichtig – Aktive Einbindung nötig

„Wenn unser Bezirksbürgermeister meint, mit dem Bau eines Pflegeheimes die Wohn- und Versorgungsprobleme alter Menschen in Hiltrup-Ost lösen zu können, scheint er nicht
 ganz auf der Höhe der Zeit“, so GAL-Sprecher Carsten Peters.
Auf der Wunschliste älterer Menschen steht der Verbleib in der eigenen Wohnung  im Gegensatz zum Pflegeheim ganz oben. Für die Weiterentwicklung eines in die Jahre
gekommenden Wohnviertels mit unzureichender Grundversorgung bedarf es der aktiven Einbindung der dort wohnenden Menschen, gemeinsam mit sozialen Dienstleistern,
Einzelhandel und Wohnbaugesellschaften. Die Bürgerinnen und Bürger haben eigene Vorstellungen davon, wie sie dort auch im Alter und bei Pflegebedürftigkeit leben wollen.
„Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen für  barrierearmes Wohnen sondern darum die komplette Quartiersentwicklung generationenübergreifend im Blick zu haben.
Und dafür mussen wir auch nicht bis 2018 warten“, so Peters weiter.
10Dez

CDU-Vorstoß reiner Populismus – – Fahrplan-Display reparieren

„Die CDU-Funktionäre nutzen den Bahnhof  und die Zugverbindungen wohl kaum. Nur so jedenfalls lässt sich der jüngste Vorstoß der Christdemokraten erklären.
Denn seit Wochen ist die Anzeigetafel mit dem Fahrplan-Display defekt. Die Grünen haben sich nun deshalb erneut mit der Bitte an die Bahn gewandt, um dieses
Problem zu beheben, das für den Bahnverkehr tatsächlich von Nachteil ist“, so GAL-Sprecher Carsten Peters.
Über Maßnahmen zum Objektschutz hatte der hiesige Bahnmanager in einer der letzten BV-Sitzungen ebenfalls informiert, auch über den Einsatz von Videotechnik.
Dies scheint jedoch bei der CDU nicht angekommen zu sein. „Maßnahmen zur Video-Überwachung des öffentlichen Raumes lehnen die Grünen hingegen ab.
Zudem vermitteln Kameras oft ein falsches Sicherheitsgefühl. Es sollten besser weitere Maßnahmen geprüft werden durch eine bessere Ausleuchtung des Bahnhofsbereichs für mehr Transparenz und Helligkeit zu sorgen.“
19Sep

Grüne im Gespräch mit der Caritas

Verschuldete Familien, drohende Wohnungslosigkeit, Suchterkrankte, verarmte Senioren oder Flüchtlinge mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung: diese und andere Hilfs- und Unterstützungssuchende erhaltenRat und Hilfe in der Beratungsstelle der Caritas in Hiltrup. Die Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink besuchte gemeinsam mit Hiltruper Grünen das Beratungsteam in den Räumlichkeiten in der Stadthalle Hiltrupund wurden mit harten Lebensrealitäten in Münsters größtem Stadtbezirk konfrontiert.
„Statt vieler kleiner, befristeter Projekte benötigen die Kommunen eine bessere finanzielle und dauerhafte Finanzausstattung durch den Bund um gesundheitliche – und Armutsprävention dauerhaft leisten zu können.“ Die inden letzten Jahren auch in Münster rasant gestiegene Zahl der abhängig und therapiebedürftigen Spielsuchterkrankten macht zudem deutlich, dass die Bundesregierung im Baugesetzbuch eine von den Grünen geforderte,wirksame Handhabe der Kommunen für die Begrenzung von Spielhallengenehmigungen verschlafen hat.
Ratsherr und GAL-Sprecher in der BV Hiltrup Carsten Peters ließ sich bei der Begehung über den zusätzlichen Raumbedarf der Beratungsstelle informieren:
„Für ihre wichtige soziale Arbeit stehen der Caritas in der Stadthalle nur begrenzt Räume zur Verfügung. Der möglicherweise steigende Raumbedarf muss bei den weiteren Planungen zur Stadthalle berücksichtigt werden. Genutzt wird unter anderem auch ein kleiner Raum für sportliche Aktivitäten von Kindern. Diese wollen wir abgesichert und erhalten wissen.“
17Sep

Spielplatz am Pappelweg soll bleiben

 Die Hiltruper Grünen haben sich für den Erhalt des Spielplatzes am Pappelweg ausgesprochen.

„Wir haben uns bereits bei der ersten Schließungsdiskussion für den Erhalt des Spielplatzes am Pappelweg ausgesprochen. Dort wohnen nun noch mehr kleine Kinder als vor zwei Jahren. Der Generationenwechsel im Viertel hat begonnen.“ Eine Entwicklung, die auch die Grünen registriert haben. „Der Zuzug von Familien mit Kindern ist erkennbar. Wir wollen den Spielplatz erhalten,“so BV-Sprecher Carsten Peters.

Zukünftige Entwicklungen berücksichtigen: Wichtig ist den Grünen  vielmehr der Blick auf die Zukunft: „Wir müssen prüfen, ob die Spielplätze bei einem bevorstehenden Wandel der Bewohnerstruktur gehalten werden können. Werden Spielplätze einmal aufgegeben, besteht die Gefahr, diese für immer zu verlieren. Da kann der Erhalt auch auf längere Sicht
sinnvoller sein.“

Die Grünen wollen daher die zugrunde liegenden Daten bezogen auf die Schließungspläne der Verwaltung für die anderen kritisch überprüfen.

19Jul

Die schwarze „Marke Münsterland“ – Kommentar eines „echten“ Münsterländers

von Richard Dammann

Endlich, nachdem die Medien monatelang dazu aufgerufen haben, soll Münsterland eine starke Marke werden. Sieben Freunde aus den Verwaltungen mit schwarzem Herzen treffen sich auf dem Dach eines Logistikers vor der gähnenden Leere des defizitären Flughafens Münster/ Osnabrück und rufen ZUKUNFT. Ein großes Ziel. Von Frauen nichts zu sehen, kein Mensch aus der Wirtschaft, aus der Kultur, keine Jugend. Können die älteren Herren alleine die Münsterlandmarke kreieren? Besonders schön finden sie wohl, dass man schnell aus dem Münsterland wegkommt. Wären sie doch geflogen. Denn was rechtfertigt den medialen Aufwand in dem so laut gepriesenen Aufruf. Irgendwie sind wir doch alle für Landwirtschaft, Familie, Wissen und Umwelt. Steht etwas in dem Text, was fürs Sauerland, fürs Allgäu oder die Eifel nicht zuträfe. Hat das Mezzogiorno nicht ähnliche Qualitäten? Wo sehen die Herren denn bitte unseren ureigenen Markenkern, den sie befördern möchten.

Unsere Landwirtschaft im Münsterland ist nicht besser als anderswo. Die Strukturen werden immer größer und sind mittlerweile riesig. Das geht nur mit importiertem Gensoja, und überbordendem Antibiotikaeinsatz, mit viel Energie, Pestiziden, Mais und Gülleüberproduktion. Die Herren wollen weiter mit Augenmaß mit unserer Landwirtschaft zusammenarbeiten. Das hört sich gut an. Wenn die Bauernverbände mitarbeiten, wird Naturschutz im Münsterland möglich. Nur die Bauern sitzen in der Wirtschaftlichkeitsfalle. Die Ackerpreise steigen ins Unerschwingliche, die Gewinnmargen werden immer geringer. Da muss gewachsen werden auf Teufel komm raus. Leider kein Platz für den Naturschutz, für die Feldlerche, den Feldhamster und Co, kein Platz mehr für die typische Parklandschaft.

Ja, auch da stimmen wir zu, die münsterländische Wirtschaft ist stark, wir haben tolle Unternehmen. Wir wollen nicht darüber streiten, ob trotz oder wegen der Verwaltung. Wir könnten die Energieregion Nummer eins sein. Hier leben die glücklichsten Menschen in Nordrhein Westfalens, immerhin von Eins Live ermittelt. Doch bleiben die jungen gut ausgebildeten Menschen auch? Warum ist es für die Wirtschaft immer schwieriger qualifizierte Leute zu finden. Was tun wir für den Nachwuchs? Sicherheit und Ordnung, wie die älteren Herren propagieren, ist da kein Argument. Wir hätten gerne was gehört von Förderung, die wir selber stemmen. Mittel der Europäischen Union werden schließlich überall verteilt.

Wenn wir vom Münsterland reden, würden wir gerne behaupten, wir nehmen alle Kinder mit, nicht nur die aus der heilen Familie. Gerne hätten wir gelesen, wir lassen auch sonst keinen zurück, hier kann jeder seinen Weg machen. Gäste sind unsere Freunde. Dafür tun wir was. Das Münsterland ist mehr als die propagierten Verkehrsverbindungen. Wir Münsterländer fahren bekanntermaßen in den Urlaub, um zu sehen, ob es woanders fast so schön ist wie hier. Leider erzählen wir das kaum einem. Die Menschen im Münsterland halten zusammen, helfen sich gegenseitig und denken in kurzen Wegen und kleinen Strukturen. Die Menschen sind aktiv, in Gruppen, Initiativen und Vereinen: Hier wird Kultur und soziales Miteinander von den Menschen mit den Menschen gemacht. Deswegen ist hier soviel los. Gerne würden wir behaupten, mit der kräftigen Unterstützung der Politik und der Verwaltung.

Hier im Münsterland ist der Mittelstand die tragende Basis der Gesellschaft und keine Floskel. Das bleibt aber nicht von selbst so. Was also tun wir dafür? Der kleine Tiger, wie sich der Kreis Coesfeld gerne nennt und das ganze Münsterland sich gerne nennen würde, springt mal wieder zu kurz. Dabei sind wir Grünen uns mit den Verwaltungsspitzen einig, das Münsterland ist stark und kann eine starke Marke sein. Wir wissen, im Münsterland und seinen Menschen steckt mehr! Allein mit dem Verteilen eines gut formulierten Schreibens wird aus der Marke Münsterland jedoch nichts. Wir bitten um deftigen Neustart!

Es grüßt euch

Richard Dammann
(Vertreter der Münsterland-Grünen im Landesvorstand Bündnis 90/Die Grünen)

2013_07_12 WN_Ein programmatisches Stakkato

Themenpapier „Marke Münsterland“ http://www.muenster.de/stadt/pdf/marke-muensterland_themen.pdf

 

05Jul

Grüne zu Planungen für das Bahnhofsviertel: Offene Fragen und Nacharbeit erforderlich

Hiltrups Grüne begrüßen die frühzeitige Vorstellung der Pläne für das Bahnhofsviertel und die BürgerInnenbeteiligung. Zugleich gibt es noch einige offene Fragen und die Notwendigkeit, bei den Planungen nachzubessern.
 „Wir haben die Verlagerung des Supermarktes von der Marktallee auf das Bahnhofsareal mitgetragen und unterstützt. Gleichwohl werfen die vorgestellten Planungen noch einige Fragen auf, die im weiteren Verfahren geklärt werden müssen. Dies betrifft im Besonderen die Verkehrsplanung, hier die An- und Abfahrt der PKW und der Platzbedarf für die Buswendeschleife und Wartebereich für Busse, zudem müssen genügend Stellplätze auch für Radfahrer zur Verfügung stehen. Viele Einkäufe werden auch in Hiltrup mit dem Fahrrad getätigt.
Architektonisch ist nicht nur die 100 Meter lange Frontseite ein Problem. Auch die Begrünung an der Stelle wie auf dem gesamten Bahnhofsareal ist zu gering geplant. Es müssen auch eine vernünftige Aufenthaltsqualität und Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Konsumzwang gesichert werden. Wir würden es begrüßen, wenn sich der Beirat für Stadtgestaltung noch einmal mit den Planungen beschäftigt“, so GAL-Sprecher Carsten Peters
Zugleich begrüßen die Grünen die Fortschritte bei der Verbindung von Bahnhofsviertel und Marktallee: „Die Passarelle ist ein Schritt in die richtige Richtung. Zugleich müssen wir natürlich die Einzelhandelsentwicklung an der Marktallee im Blick haben.“
30Jun

Samstag, 6.7. – Grünes Sommerfest, Gaststätte Maikotten, Münster, Maikottenweg, ab 15 Uhr –

Interessierte sind herzlich eingeladen!

Es wird ein vielfältiges Buffet, Musik, Tanz sowie ein buntes Kinderprogramm geben. 

Anfahrt ÖPNV: ab Hbf  Linie 11 bis „Adlerhorst“, dann Fußweg

Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
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