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Hiltrup
01Mai

Multiresistente Keime – Grüne in der BV erfolgreich

Die Grünen haben in der Bezirksvertretung Münster-Hiltrup (Sitzung vom 19.04.) den unseren Antrag eingebracht, öffentliche Gewässer im Stadtbezirk auf das Vorkommen multiresistenter Keime zu untersuchen. Unser Antrag wurde einstimmig unter Zustimmung aller anwesenden Parteien und Fraktionen angenommen und wird nun an den Stadtrat weitergeleitet, der sich in der nächsten Sitzung mit unserem Anliegen beschäftigen wird. Wir freuen uns über diesen Erfolg und darüber, dass wir die anderen Parteien von unserem Bestreben, zum Schutze der Bevölkerung die Keimbelastung festzustellen, überzeugen konnten.

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Pressemitteilung 30.04.2018

Grüne begrüßen Entscheidung der BV: Einstimmiges Votum für Gewässeruntersuchung

„Es ist sehr erfreulich, dass sich die Bezirksvertretung einstimmig unserem Antrag zur Gewässeruntersuchung angeschlossen hat“, so die Grünen Bezirksvertreter Carsten Peters und Wilfried Stein: „Die BV empfiehlt dem Rat die Untersuchungen der Hiltruper Gewässer nach multiresisten Keimen durchzuführen. Das ist wichtige Gesundheitsvorsorge für die Menschen, daher ist es wichtig, dass diese Untersuchungen stattfinden. Bekanntlich hat es in Niedersachsen in vielen Gewässern diese Keime gegeben, wir wollen hier Klarheit haben über das Vorkommen dieser multiresistenten Keime und darüber, woher sie kommen, wer die Verursacher sind.“

10Apr

Grüne: Wasserproben auf multiresistente Keime untersuchen – „Stadt ist in der Pflicht“

MRSA-Kolonie

MRSA-Kolonie (gemeinfrei)

Hiltrups Grüne beantragen Oberflächengewässer und Abwässer im Stadtbezirk Hiltrup auf multiresistente Keime zu untersuchen. „Das Vorkommen von multiresistenten Keimen in Oberflächengewässern und kommunalen Abwässern erregt seit einigen Jahren verstärkte Aufmerksamkeit. In Niedersachsen sind flächendeckend in Gewässerproben antibiotikaresistente Keime festgestellt worden. Diese alarmierenden Ergebnisse beschäftigen nunmehr die Öffentlichkeit. Wir wollen Klarheit für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger“, so BV-Sprecher Carsten Peters (GAL). Konkret wollen die Grünen Wasserproben aus dem Emmerbach, dem Hiltruper See, dem Kanal, dem Kannenbach und Krankenhausabwässer untersuchen lassen.

Landwirtschaft im Fokus

„Nach weitgehend anerkannter Forschungslage steht insbesondere die industrialisierte Landwirtschaft mit hohen Tierbesatzzahlen im Verdacht, durch besatzweite präventive Abgabe von Antibiotika und anschließender großflächiger Düngung der landwirtschaftlichen Flächen mit Gülle die Entstehung und Verbreitung von multiresistenten Keimen zu fördern. Durch die Gülledüngung gelangen multiresistente Keime aus dem Tierbesatz auf die Agrarflächen und von dort weiter in Oberflächengewässer. Seit einigen Jahren ist in der Landwirtschaft zudem die verstärkte Abgabe von Reserveantibiotika zu beobachten. Reserveantibiotika sind in der Humanmedizin nur für einen Einsatz mit strenger Indikation vorgesehen und können bestehenden Multiresistenzen entgegnen. Der Einsatz dieser Medikamente in der Tiermedizin führt das Konzept der Reservenvorhaltung ad absurdum. Bei Entstehung und Verbreitung von Multiresistenzen gegen Reserveantibiotika bestehen schwerwiegende Folgen für die Behandlungsfähigkeit in der Humanmedizin und damit für die Allgemeinheit“, führt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Wilfried Stein (GAL) aus.

Kommunale Infrastruktur

„Auch die kommunale Infrastruktur steht im Verdacht, einen Beitrag zu leisten: Während beispielsweise in den Niederlanden Patienten in Fällen stationärer Aufnahme auf Multiresistenzen getestet und isoliert werden können, sind derartige Maßnahmen hierzulange nicht flächendeckend üblich. Hierdurch besteht eine gesteigerte Gefahr der Verbreitung von Multiresistenzen („Krankenhauskeime“). Über das Vorkommen von Multiresistenzen in Krankenhäusern können Proben aus den Abwässern der Kliniken Aufschluss geben“, so Mirko Hajek von den Hiltruper Grünen.

Mit Anfrage vom 15.02.2018 der GRÜNEN-Fraktion in der BV Hiltrup wurde die Verwaltung zum Thema multiresistente Keime um Auskunft erbeten. Mit Antwort vom 11.03.2018 teilte die Stadt Münster mit, dass „bei der Stadtverwaltung (…) keine Ergebnisse über Messungen in Oberflächen- oder Grundwasser in Münster“ vorlägen. Zudem gebe es in NRW bislang keine systematischen Untersuchungsergebnisse zum Vorkommen von multiresistenten Keimen in Gewässern. Stattdessen wird auf noch laufende Forschungsprojekte verwiesen. Zudem wird auf die Ratsvorlage V/0923/2017 verwiesen, in deren Zusammenhang das Tiefbauamt Messungen zur Existenz multiresistenter Keime in den Abläufen Münsteraner Kläranlagen vorbereitet.

Der derzeitige Stand und auch die vom Tiefbauamt in Vorbereitung befindlichen Abwassermessungen sind aus Sicht der Grünen nicht ausreichend, um einen ganzheitlichen Überblick über die Problematik zu erlangen. Insbesondere wird bislang die Belastung von Oberflächengewässern nicht untersucht.

Da laut Antwort der Stadtverwaltung vom 11.03.2018 hinsichtlich der Belastung von Oberflächengewässern weder Messergebnisse vorlägen noch Messungen in Vorbereitung seien, wollen die Grünen diesen Zustand zum Schutze der Bevölkerung und zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Gesundheitsversorgung zu beseitigen.

Unser Antrag zum nachlesen:2018-03-30-Antrag-multiresistenteKeime-BV [klick]

23Mrz

Grüne begrüßen Entwicklung des Eschweiler-Geländes: „Verkehrskonzept und Baumerhalt nötig“

„Wir begrüßen die Entwicklung auf dem ehemaligen Eschweiler-Gelände durch die Wohn- und Stadtbau. Es ist gut, dass dort nun endlich neue Wohnungen – 170 Wohnungen und 24 Einfamilienhäuser – entstehen können, die liegenschaftlichen Voraussetzungen geklärt sind und die Zeit des Wartens nun ein Ende hat“, so BV-Sprecher Carsten Peters (Grüne).

„Wichtig ist nun, dass es für den gesamten Bereich von der Westfalenstraße/Meesenstiege bis zur Hansestraße ein Verkehrskonzept gibt, das die Entwicklungen der letzten Jahre berücksichtigt und vor allem den Radverkehr und den ÖPNV sowie Überlegungen zur Einschränkung des motorisierten Individualverkehrs in den Blick rückt. Das Verkehrsaufkommen ist erheblich gestiegen – auch durch den Hansa Business Park – und die Belastung der Westfalenstraße erreicht ihre Grenze. Die Grünen hatten dies bereits im Rahmen der Verkehrszählung an der Alten Kirche vor einigen Jahren angeregt. Hierbei müssen auch die Wünsche nach Temporeduzierung aus der Bevölkerung – nach Tempo 30 – berücksichtigt werden.“

Für das Eschweiler-Areal ist der Erhalt der Bäume wichtig.

11Feb

Grüne schlagen Alarm: Immer mehr Müll in Hiltrups Naherholungsgebieten

Pressemitteilung

Altpapier, Bauschutt, Verpackungsmüll und Sperrgut: Bei ihrer neuen Müllsammelaktion am vergangenen Sonntag, den 11. Februar 2018 sammelte die Ortsgruppe der Grünen Hiltrup erneut Abfall rund um die Sportanlage Hiltrup-Süd und den Oedingteich. Im November waren die Grünen an der gleichen Örtlichkeit unterwegs und haben nun erneut über 10 Säcke voll Müll und Unrat aus Grünstreifen, Waldgebieten und Seeufer zusammengetragen.

„Es ist erschreckend, welche Unmengen an Müll in so kurzer Zeit hier durch Passanten achtlos entlang der Straßen und Wege entsorgt wird. Scheinbar fehlt manchen Mitmenschen jegliches Unrechtsbewusstsein. Die langfristigen Folgen dieses Verhaltens sind verheerend“, erklärt Grünen-Mitglied Mirko Hajek. „In Anbetracht dieser Ergebnisse werden wir uns als Grüne in den politischen Gremien künftig noch stärker für Naturschutz einsetzen, beispielsweise durch Bildungsinitiativen für Schulen“, so Ratsherr Carsten Peters (Grüne). Grünen-Vorstandsmitglied Monika Sedlacek ergänzt: „Jede/r einzelne trägt hier Verantwortung. Wir appellieren daher an alle Vereine, Bildungsinstitutionen und Privatleute eigeninitiativ in ihrer Umgebung Müll zu sammeln. Wir werben hiermit für die Teilnahme an der Aktion ‚Münster räumt auf‘ im März“.

Die Grünen Hiltrup bedanken sich bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster (AWM) für ihre Unterstützung.

Interessierte sind herzlich eingeladen, an künftigen Müllsammelaktionen teilzunehmen (Meldung bitte an info@gruene-hiltrup.de).

Pressefoto:

Pressefoto Müllsammeln

 

07Jan

Die Stunde der Wintervögel

Wikimedia Commons.

Haussperling. Bildquelle: Wikimedia Commons, Unported CC-Lizenz, Urheber: FokusNatur

Noch bis heute Abend um 18 Uhr läuft die große Vogelzählaktion „Die Stunde der Wintervögel“ des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU).

Wir möchten alle hiermit herzlich einladen, das schöne, sonnige Wetter heute zu nutzen, sich für eine Stunde im eigenen Garten, der nächsten Grünanlage oder einfach beim Blick aus dem Fenster an der Vogelzählung zu beteiligen.

Alles Infos zur Aktion, Meldemöglichkeiten und Ergebnissen findet Ihr auf der Homepage des NABU:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/

Wir konnten bereits Amseln, Haussperlinge, Kohlmeisen, Blaumeisen, Dohlen, Ringeltauben, Rabenkrähen und drei Eichelhäher aus Hiltrup-Mitte beitragen.

Außerdem konnten wir außer der Reihe einen großen Schwarm vorbeiziehender Graugänse bewundern:

Graugänse

Graugänse

Viel Spaß beim Mitmachen und viel Erfolg!

Eure Grünen in Hiltrup

 

25Nov

Grüne kritisieren Abschaffung von Sozialtickets durch CDU/FDP

Mit Unverständnis reagieren auch die Grünen in Hiltrup auf die Ankündigung der CDU-FDP-Landesregierung, die Landesmittel für Sozialtickets kürzen zu wollen. Mehrere Verkehrsverbünde haben bereits angekündigt, ohne die Landesmittel die Sozialtickets streichen zu müssen. Den armen und benachteiligten Mitmenschen unserer Bevölkerung wird damit ein wesentlicher Bestandteil zur würdigen Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben genommen. Mit diesem Handeln zeigt die Landesregierung aus CDU und FDP, welche soziale Kälte wir in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren noch zu befürchten haben. Dieser soziale Kahlschlag treibt die Schere zwischen arm und reich weiter auseinander und wird gerade in Ballungsräumen für steigende Ghettoisierung sorgen.

Mobilität darf kein Luxusgut sein, sondern stellt ein Grundbedürfnis in unserer Gesellschaft dar. In Münster wurde auch dank der Grünen der Münster-Pass eingeführt, der berechtigten Personen neben Nahverkehrstickets auch weitere Vergünstigungen einräumt. Allein im Stadtbezirk Hiltrup leben 1175 Arbeitslose, über 3.000 Menschen unserer Bevölkerung im Stadtbezirk beziehen Leistungen nach dem SGB II.* Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Münster-Pass auch weiterhin Bestand haben wird.

Der Landesverband der GRÜNEN NRW hat als Sofortmaßnahme eine Petition an den Landtag gestartet, um die schwarz-gelbe Landesregierung aufzufordern, die Pläne zu stoppen. Sie können helfen! Link zur Petition auf change.org.

[Weitere Infos auf der Homepage der Grünen NRW (klick)]

*) Stadt Münster, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Stadtbezirkssteckbrief Hiltrup, Stand der Zahlen Ende 2016

13Nov

Naturschutz vor Ort: Grüne sammeln Müll in Hiltrup

Pressemitteilung 13.11.2017:

Diese Aktion war ein voller Erfolg: Am Sonntag, den 12. November 2017 organisierten die Grünen in Hiltrup unter dem Motto „Müll sammeln und Natur schützen, statt Vermüllung und Waldabholzung“ eine Müllsammelaktion rund um den Oedingteich. „Am Oedingteich jagen aktuell Graureiher, Kormorane und Möwen den dortigen Fischbestand. Der zahlreiche Müll rund um den See schädigt die Umwelt und gelangt so auch in unsere Nahrungskette. Mikroplastik ist nicht bloß ein Problem in den Ozeanen, sondern auch vor unserer Haustür“, erklärt Grünen-Mitglied Melanie Meier. „Es bleibt viel zu tun. Der Oeding-Teich ist stark müllbelastet, da muss eine größere Aktion realisiert werden, um die ökologische Qualität zu sichern. Wir wollen mehr tun für den Schutz, die Bewahrung und die Weiterentwicklung der Naturflächen in Hiltrup“, so BV-Sprecher Carsten Peters (Grüne): „Die Wälder am Föhrenweg und zwischen Kanal und Kastanienallee müssen unangetastet bleiben.“

Die zehnköpfige Gruppe sammelte binnen kurzer Zeit mehrere große Säcke voll Müll und zwei Schrottfahrräder. „Während die große Politik nicht Willens oder in der Lage ist, etwas gegen den Eintrag von Zivilisationsmüll in unsere Umwelt zu unternehmen, ist jeder einzelne von uns aufgefordert unsere Lebensräume zu schützen“, ergänzt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Wilfried Stein (Grüne).

Die Grünen bedanken sich für die Unterstützung durch die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM).

Pressefoto:
Pressefoto Müllaktion

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Die Grünen Hiltrup bedanken sich ebenfalls für die tatkräftige Unterstützung insbesondere auch an Marcel aus dem Geistviertel, Jörg aus Albachten sowie an die parteilosen Helferinnen Martje, Famke und Eva. Das Video zu unserer Aktion:

Wir wollen gegen die schrecklichen Bilder des Eintrags von Plastikmüll in unsere Umwelt und unsere Gewässer kämpfen. Wir möchten Zustände wie diese hier aktiv verhindern:


(Videoquelle: Facebook; Now this; Naturfotografin Caroline Powers).

Gleichzeitig fordern wir alle Menschen zur Müllvermeidung und korrekten Entsorgung auf. Wir fanden zahlreiche Plastik- und Glasflaschen, Aluminium- und Plastik-Verpackungsmüll und sonstigen Unrat jeglicher Art, der offenbar achtlos oder absichtlich von Passanten dort hinterlassen wird. Die ökologischen Spätfolgen können verheerend sein.

Mehr zur Wirkung von Plastikmüll in der Natur könnt Ihr hier erfahren: Mikroplastik (Wikipedia) und Plastikmüll in den Ozeanen (Wikipedia).

Du hast Interesse mitzumachen? Schreib an info@gruene-hiltrup.de. Wir informieren dich dann über unsere nächste Müllsammelaktion.

05Nov

Hiltruper Grüne begrüßen Perspektiven für Baugebiet in Hiltrup-Ost

Pressemitteilung 05.11.2017
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Hiltruper Grüne begrüßen Perspektiven für Baugebiet in Hiltrup-Ost: Dank an Verwaltung – Verbesserung der Infrastruktur in Hiltrup-Ost erforderlich

„Wir begrüßen die Perspektiven für ein neues Baugebiet in Hiltrup-Ost und danken der Verwaltung für die jahrelangen Verhandlungen mit dem Eigentümer, die nun hoffentlich bald erfolgreich zum Abschluss
gebracht werden können. Wir verbinden mit dem neuen Baugebiet eine Aufwertung für Hiltrup-Ost und die Möglichkeit hier mehr Infrastruktur wie Einzelhandel und mehr ansiedeln zu können
und somit die fußläufige Erreichbarkeit für die Anwohner*innen zu erreichen“, so BV-Sprecher Carsten Peters (Grüne).

Deutlich kritisieren die Grünen die Hiltruper CDU: „Dass die CDU nun versucht, durch einen einseitigen Vorstoß parteipolitisches Kapital aus der Sache zu schlagen, ist nicht nur enttäuschend, sondern kann auch fatale Folgen haben“, erklärt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Wilfried Stein (Grüne). „Es ist üblich, dass alle Beteiligten stillschweigen über solche Vorhaben bewahren, bis die Verhandlungen abgeschlossen sind. Schlimmstenfalls könnte der kurzsichtige Vorstoß der CDU nun finanzielle Nachteile für die Stadt haben und unsere Verhandlungsposition schwächen.“

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