Waldspaziergang am 27.10.2018

Waldspaziergang zeigt: Wald an der Prinzbrücke ist ökologisch wertvoll!

“Bloß ein paar Bäume und etwas wertloses Gestrüpp”, hört man zuweilen von CDU und SPD. Von wegen! Unser Waldspaziergang an der Prinzbrücke am vergangenen Samstag zeigt: Hier steht ein wertvolles Biotop!

Bei bestem Sonnenschein sind am vergangenen Samstag, den 27.10.2018 knapp 20 Hiltruper unserer Einladung gefolgt, den von der Abholzung bedrohten Wald an der Prinzbrücke kennenzulernen und zu erleben. Der erfahrene NABU-Naturführer Udo Wellerdieck erklärte uns in einem knapp einstündigen Rundgang, wie wertvoll der kleine Hiltruper Wald ist: Ein alter Eichen-Hainbuchen-Wald mit Bäumen aus dem vorletzten Jahrhundert, wertvolle Habitatbäume mit einer seltenen Dichte an Brutgelegenheiten für Spechte, jagende Fledermäuse, laut rufende Eichelhäher – und das alles inmitten des Jagdgebietes von einem Wanderfalken-Pärchen, das hoch oben auf dem alten Schornstein der Firma Rockwool trohnt und für seine Beutezüge in Richtung des Kanals und des Hiltruper Waldes herabstürzt.

Auf seinen knapp 8.000m² Fläche beherbergt der Wald zahlreiche ökologisch wertvolle Habitate für Flora und Fauna.

Für uns GRÜNE steht daher nach wie vor fest: Die Rodung dieses Waldstücks wäre ein ökologischer Skandal. Wir werden uns weiterhin nach Kräften dafür einsetzen, dieses kleine, aber wertvolle Biotop vor den Straßenbaufantasien von CDU und SPD zu schützen. Die Entscheidung des zuständigen Wasser- und Schiffahrtsamtes (WSA), von den Straßenbau-Plänen und der dafür erforderlichen Abholzung des Waldes abzulassen, ist ein richtiger Schritt. Die neuen Versuche der CDU, die Entscheidung des WSA in Frage zu stellen, sind aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar.

 

Wäldchen an der Prinzbrücke

 

Wäldchen an der Prinzbrücke

 

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