Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche
13Jun

Grüne: Verkehrsstau in Hiltrup ist selbstgemacht – Rad, Bahn und ÖPNV konsequent fördern

„Das Entsetzen in der Politik – geäußert in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung – über die Folgen des neuen BAB-Anschlusses für die Marktallee und für ganz Hiltrup ist schwer ernstzunehmen, denn die Folgen waren bekannt“, urteilt Carsten Peters, Sprecher der Grünen in der BV-Hiltrup über die Reaktionen auf die jüngsten Verkehrsdaten. „Dass der neue BAB-Anschluss die Verkehrsgunst der BAB 1 für Autofahrer aus Hiltrup erhöht, und die Marktallee deshalb über kurz oder lang zum Autobahnzubringer wird, hat jeder gewusst. Auch der Stau auf der Westfalenstraße kommt nicht von ungefähr“, fügt Peters hinzu. Es ist einmal wieder deutlich geworden, dass der Bau neuer Straßen zwar zu Entlastungen an einer Stelle, dafür aber gleichzeitig zu höheren Belastungen an anderen Stellen im Verkehrsnetz führt. „Ob die Befürworter des Straßenbaus daraus etwas lernen, bleibt abzuwarten. Das Beispiel BAB-Anschluss Amelsbüren sollte ihnen jedenfalls zu denken geben“, meint Peters abschließend. Notwendig ist die konsequente Förderung des Radverkehrs, insbesondere der Velorouten, die attraktive Alternativen für Pendler*innen werden müssen sowie der Ausbau von Bus und Bahn.“

01Mai

Multiresistente Keime – Grüne in der BV erfolgreich

Die Grünen haben in der Bezirksvertretung Münster-Hiltrup (Sitzung vom 19.04.) den unseren Antrag eingebracht, öffentliche Gewässer im Stadtbezirk auf das Vorkommen multiresistenter Keime zu untersuchen. Unser Antrag wurde einstimmig unter Zustimmung aller anwesenden Parteien und Fraktionen angenommen und wird nun an den Stadtrat weitergeleitet, der sich in der nächsten Sitzung mit unserem Anliegen beschäftigen wird. Wir freuen uns über diesen Erfolg und darüber, dass wir die anderen Parteien von unserem Bestreben, zum Schutze der Bevölkerung die Keimbelastung festzustellen, überzeugen konnten.

———————————-
Pressemitteilung 30.04.2018

Grüne begrüßen Entscheidung der BV: Einstimmiges Votum für Gewässeruntersuchung

„Es ist sehr erfreulich, dass sich die Bezirksvertretung einstimmig unserem Antrag zur Gewässeruntersuchung angeschlossen hat“, so die Grünen Bezirksvertreter Carsten Peters und Wilfried Stein: „Die BV empfiehlt dem Rat die Untersuchungen der Hiltruper Gewässer nach multiresisten Keimen durchzuführen. Das ist wichtige Gesundheitsvorsorge für die Menschen, daher ist es wichtig, dass diese Untersuchungen stattfinden. Bekanntlich hat es in Niedersachsen in vielen Gewässern diese Keime gegeben, wir wollen hier Klarheit haben über das Vorkommen dieser multiresistenten Keime und darüber, woher sie kommen, wer die Verursacher sind.“

10Apr

Grüne: Wasserproben auf multiresistente Keime untersuchen – „Stadt ist in der Pflicht“

MRSA-Kolonie

MRSA-Kolonie (gemeinfrei)

Hiltrups Grüne beantragen Oberflächengewässer und Abwässer im Stadtbezirk Hiltrup auf multiresistente Keime zu untersuchen. „Das Vorkommen von multiresistenten Keimen in Oberflächengewässern und kommunalen Abwässern erregt seit einigen Jahren verstärkte Aufmerksamkeit. In Niedersachsen sind flächendeckend in Gewässerproben antibiotikaresistente Keime festgestellt worden. Diese alarmierenden Ergebnisse beschäftigen nunmehr die Öffentlichkeit. Wir wollen Klarheit für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger“, so BV-Sprecher Carsten Peters (GAL). Konkret wollen die Grünen Wasserproben aus dem Emmerbach, dem Hiltruper See, dem Kanal, dem Kannenbach und Krankenhausabwässer untersuchen lassen.

Landwirtschaft im Fokus

„Nach weitgehend anerkannter Forschungslage steht insbesondere die industrialisierte Landwirtschaft mit hohen Tierbesatzzahlen im Verdacht, durch besatzweite präventive Abgabe von Antibiotika und anschließender großflächiger Düngung der landwirtschaftlichen Flächen mit Gülle die Entstehung und Verbreitung von multiresistenten Keimen zu fördern. Durch die Gülledüngung gelangen multiresistente Keime aus dem Tierbesatz auf die Agrarflächen und von dort weiter in Oberflächengewässer. Seit einigen Jahren ist in der Landwirtschaft zudem die verstärkte Abgabe von Reserveantibiotika zu beobachten. Reserveantibiotika sind in der Humanmedizin nur für einen Einsatz mit strenger Indikation vorgesehen und können bestehenden Multiresistenzen entgegnen. Der Einsatz dieser Medikamente in der Tiermedizin führt das Konzept der Reservenvorhaltung ad absurdum. Bei Entstehung und Verbreitung von Multiresistenzen gegen Reserveantibiotika bestehen schwerwiegende Folgen für die Behandlungsfähigkeit in der Humanmedizin und damit für die Allgemeinheit“, führt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Wilfried Stein (GAL) aus.

Kommunale Infrastruktur

„Auch die kommunale Infrastruktur steht im Verdacht, einen Beitrag zu leisten: Während beispielsweise in den Niederlanden Patienten in Fällen stationärer Aufnahme auf Multiresistenzen getestet und isoliert werden können, sind derartige Maßnahmen hierzulange nicht flächendeckend üblich. Hierdurch besteht eine gesteigerte Gefahr der Verbreitung von Multiresistenzen („Krankenhauskeime“). Über das Vorkommen von Multiresistenzen in Krankenhäusern können Proben aus den Abwässern der Kliniken Aufschluss geben“, so Mirko Hajek von den Hiltruper Grünen.

Mit Anfrage vom 15.02.2018 der GRÜNEN-Fraktion in der BV Hiltrup wurde die Verwaltung zum Thema multiresistente Keime um Auskunft erbeten. Mit Antwort vom 11.03.2018 teilte die Stadt Münster mit, dass „bei der Stadtverwaltung (…) keine Ergebnisse über Messungen in Oberflächen- oder Grundwasser in Münster“ vorlägen. Zudem gebe es in NRW bislang keine systematischen Untersuchungsergebnisse zum Vorkommen von multiresistenten Keimen in Gewässern. Stattdessen wird auf noch laufende Forschungsprojekte verwiesen. Zudem wird auf die Ratsvorlage V/0923/2017 verwiesen, in deren Zusammenhang das Tiefbauamt Messungen zur Existenz multiresistenter Keime in den Abläufen Münsteraner Kläranlagen vorbereitet.

Der derzeitige Stand und auch die vom Tiefbauamt in Vorbereitung befindlichen Abwassermessungen sind aus Sicht der Grünen nicht ausreichend, um einen ganzheitlichen Überblick über die Problematik zu erlangen. Insbesondere wird bislang die Belastung von Oberflächengewässern nicht untersucht.

Da laut Antwort der Stadtverwaltung vom 11.03.2018 hinsichtlich der Belastung von Oberflächengewässern weder Messergebnisse vorlägen noch Messungen in Vorbereitung seien, wollen die Grünen diesen Zustand zum Schutze der Bevölkerung und zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Gesundheitsversorgung zu beseitigen.

Unser Antrag zum nachlesen:2018-03-30-Antrag-multiresistenteKeime-BV [klick]

23Mrz

Grüne begrüßen Entwicklung des Eschweiler-Geländes: „Verkehrskonzept und Baumerhalt nötig“

„Wir begrüßen die Entwicklung auf dem ehemaligen Eschweiler-Gelände durch die Wohn- und Stadtbau. Es ist gut, dass dort nun endlich neue Wohnungen – 170 Wohnungen und 24 Einfamilienhäuser – entstehen können, die liegenschaftlichen Voraussetzungen geklärt sind und die Zeit des Wartens nun ein Ende hat“, so BV-Sprecher Carsten Peters (Grüne).

„Wichtig ist nun, dass es für den gesamten Bereich von der Westfalenstraße/Meesenstiege bis zur Hansestraße ein Verkehrskonzept gibt, das die Entwicklungen der letzten Jahre berücksichtigt und vor allem den Radverkehr und den ÖPNV sowie Überlegungen zur Einschränkung des motorisierten Individualverkehrs in den Blick rückt. Das Verkehrsaufkommen ist erheblich gestiegen – auch durch den Hansa Business Park – und die Belastung der Westfalenstraße erreicht ihre Grenze. Die Grünen hatten dies bereits im Rahmen der Verkehrszählung an der Alten Kirche vor einigen Jahren angeregt. Hierbei müssen auch die Wünsche nach Temporeduzierung aus der Bevölkerung – nach Tempo 30 – berücksichtigt werden.“

Für das Eschweiler-Areal ist der Erhalt der Bäume wichtig.

11Feb

Grüne schlagen Alarm: Immer mehr Müll in Hiltrups Naherholungsgebieten

Pressemitteilung

Altpapier, Bauschutt, Verpackungsmüll und Sperrgut: Bei ihrer neuen Müllsammelaktion am vergangenen Sonntag, den 11. Februar 2018 sammelte die Ortsgruppe der Grünen Hiltrup erneut Abfall rund um die Sportanlage Hiltrup-Süd und den Oedingteich. Im November waren die Grünen an der gleichen Örtlichkeit unterwegs und haben nun erneut über 10 Säcke voll Müll und Unrat aus Grünstreifen, Waldgebieten und Seeufer zusammengetragen.

„Es ist erschreckend, welche Unmengen an Müll in so kurzer Zeit hier durch Passanten achtlos entlang der Straßen und Wege entsorgt wird. Scheinbar fehlt manchen Mitmenschen jegliches Unrechtsbewusstsein. Die langfristigen Folgen dieses Verhaltens sind verheerend“, erklärt Grünen-Mitglied Mirko Hajek. „In Anbetracht dieser Ergebnisse werden wir uns als Grüne in den politischen Gremien künftig noch stärker für Naturschutz einsetzen, beispielsweise durch Bildungsinitiativen für Schulen“, so Ratsherr Carsten Peters (Grüne). Grünen-Vorstandsmitglied Monika Sedlacek ergänzt: „Jede/r einzelne trägt hier Verantwortung. Wir appellieren daher an alle Vereine, Bildungsinstitutionen und Privatleute eigeninitiativ in ihrer Umgebung Müll zu sammeln. Wir werben hiermit für die Teilnahme an der Aktion ‚Münster räumt auf‘ im März“.

Die Grünen Hiltrup bedanken sich bei den Abfallwirtschaftsbetrieben Münster (AWM) für ihre Unterstützung.

Interessierte sind herzlich eingeladen, an künftigen Müllsammelaktionen teilzunehmen (Meldung bitte an info@gruene-hiltrup.de).

Pressefoto:

Pressefoto Müllsammeln

 

19Nov

Grüne Initiative: Neue Grundschule für Hiltrup-West

Pressemitteilung 19.11.2017
—-

Auf Grüne Initiative hin: Neuer Grundschulstandort in Hiltrup- West prüfen – Sofortige Hilfe für Ludgerusschule beschlossen

„Auf unsere Initiative hin hat die Bezirksvertretung in der jüngsten Sitzung die Verwaltung beauftragt angesichts der steigenden Schüler*innenzahlen die Einrichtung einer neuen Grundschule in Hiltrup-West zu prüfen, hierfür geeignete Grundstücke zu prüfen und vorzuschlagen. Den Ausbau der Grundschulen in Hiltrup-Mitte halten wir zum aktuellen Zeitpunkt für das falsche Signal. Das für den Ausbau vorgesehene Geld soll im Haushalt verbleiben, wäre jedoch besser in Hiltrup-West eingesetzt“, so Grünen-Vertreter Wilfried Stein: „Hier müssen wir im ersten Quartal 2018 wissen wie es weitergehen soll.“

Einstimmig wurde einem weiteren Grünen Antrag gefolgt: „Der Ausbau des OGS-Bereichs an der Ludgerusschule muss sofort und unverzüglich erfolgen, da die Situation für die Schüler*innen viel zu beengt und untragbar geworden ist. Hier muss zügig investiert werden, um die Situation zu verbessern“, so BV-Sprecher Carsten Peters (GAL).

[ Änderungsantrag 0845-2017 Ludgerusschule.pdf (Klick) ]

13Nov

Naturschutz vor Ort: Grüne sammeln Müll in Hiltrup

Pressemitteilung 13.11.2017:

Diese Aktion war ein voller Erfolg: Am Sonntag, den 12. November 2017 organisierten die Grünen in Hiltrup unter dem Motto „Müll sammeln und Natur schützen, statt Vermüllung und Waldabholzung“ eine Müllsammelaktion rund um den Oedingteich. „Am Oedingteich jagen aktuell Graureiher, Kormorane und Möwen den dortigen Fischbestand. Der zahlreiche Müll rund um den See schädigt die Umwelt und gelangt so auch in unsere Nahrungskette. Mikroplastik ist nicht bloß ein Problem in den Ozeanen, sondern auch vor unserer Haustür“, erklärt Grünen-Mitglied Melanie Meier. „Es bleibt viel zu tun. Der Oeding-Teich ist stark müllbelastet, da muss eine größere Aktion realisiert werden, um die ökologische Qualität zu sichern. Wir wollen mehr tun für den Schutz, die Bewahrung und die Weiterentwicklung der Naturflächen in Hiltrup“, so BV-Sprecher Carsten Peters (Grüne): „Die Wälder am Föhrenweg und zwischen Kanal und Kastanienallee müssen unangetastet bleiben.“

Die zehnköpfige Gruppe sammelte binnen kurzer Zeit mehrere große Säcke voll Müll und zwei Schrottfahrräder. „Während die große Politik nicht Willens oder in der Lage ist, etwas gegen den Eintrag von Zivilisationsmüll in unsere Umwelt zu unternehmen, ist jeder einzelne von uns aufgefordert unsere Lebensräume zu schützen“, ergänzt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Wilfried Stein (Grüne).

Die Grünen bedanken sich für die Unterstützung durch die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM).

Pressefoto:
Pressefoto Müllaktion

=====

Die Grünen Hiltrup bedanken sich ebenfalls für die tatkräftige Unterstützung insbesondere auch an Marcel aus dem Geistviertel, Jörg aus Albachten sowie an die parteilosen Helferinnen Martje, Famke und Eva. Das Video zu unserer Aktion:

Wir wollen gegen die schrecklichen Bilder des Eintrags von Plastikmüll in unsere Umwelt und unsere Gewässer kämpfen. Wir möchten Zustände wie diese hier aktiv verhindern:


(Videoquelle: Facebook; Now this; Naturfotografin Caroline Powers).

Gleichzeitig fordern wir alle Menschen zur Müllvermeidung und korrekten Entsorgung auf. Wir fanden zahlreiche Plastik- und Glasflaschen, Aluminium- und Plastik-Verpackungsmüll und sonstigen Unrat jeglicher Art, der offenbar achtlos oder absichtlich von Passanten dort hinterlassen wird. Die ökologischen Spätfolgen können verheerend sein.

Mehr zur Wirkung von Plastikmüll in der Natur könnt Ihr hier erfahren: Mikroplastik (Wikipedia) und Plastikmüll in den Ozeanen (Wikipedia).

Du hast Interesse mitzumachen? Schreib an info@gruene-hiltrup.de. Wir informieren dich dann über unsere nächste Müllsammelaktion.

05Nov

Hiltruper Grüne begrüßen Perspektiven für Baugebiet in Hiltrup-Ost

Pressemitteilung 05.11.2017
—————————-
Hiltruper Grüne begrüßen Perspektiven für Baugebiet in Hiltrup-Ost: Dank an Verwaltung – Verbesserung der Infrastruktur in Hiltrup-Ost erforderlich

„Wir begrüßen die Perspektiven für ein neues Baugebiet in Hiltrup-Ost und danken der Verwaltung für die jahrelangen Verhandlungen mit dem Eigentümer, die nun hoffentlich bald erfolgreich zum Abschluss
gebracht werden können. Wir verbinden mit dem neuen Baugebiet eine Aufwertung für Hiltrup-Ost und die Möglichkeit hier mehr Infrastruktur wie Einzelhandel und mehr ansiedeln zu können
und somit die fußläufige Erreichbarkeit für die Anwohner*innen zu erreichen“, so BV-Sprecher Carsten Peters (Grüne).

Deutlich kritisieren die Grünen die Hiltruper CDU: „Dass die CDU nun versucht, durch einen einseitigen Vorstoß parteipolitisches Kapital aus der Sache zu schlagen, ist nicht nur enttäuschend, sondern kann auch fatale Folgen haben“, erklärt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Wilfried Stein (Grüne). „Es ist üblich, dass alle Beteiligten stillschweigen über solche Vorhaben bewahren, bis die Verhandlungen abgeschlossen sind. Schlimmstenfalls könnte der kurzsichtige Vorstoß der CDU nun finanzielle Nachteile für die Stadt haben und unsere Verhandlungsposition schwächen.“

Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
48 Datenbankanfragen in 0,419 Sekunden